
|
Neu 16.07.2009 Der Sammler-Zyklus - 4 Der Hexer - Kapitel 8: Flucht aus dem KrankenhausAchtes Kapitel des Online Buches. Der rote Hugo muss aus dem Krankenhaus fliehen, um Thevester einfangen zu können und um sein Kopfgeld zu kassieren. ... |
Frank OlschewskiName: Frank Olschewski Es trug sich zu in der Zeit als ich noch Tonklumpen war. Da erblickte ich einen Engel mit einem Gesicht so strahlend und weiß, dass ich meinen Blick nicht abwenden konnte. Ich reichte dem Engel sieben Schalen aus Gold, gefüllt mit Liebe und bekam sie völlig leer zurück. Ohne Scheiß: Mit 8 bis 16 Jahren habe ich in einer riesigen Villa gewohnt. Über 50 Zimmer am Wandrand hinterm Friedhof. Zu beneiden, oder? Niemals war der Zivildienst hierzulande länger als zwanzig Monate. Und ich würde das nicht schreiben, wenn ich nicht genau zu dieser Zeit an der Reihe gewesen wäre. Nun hatte diese Zeit in der Fremde auch ihr Gutes, ich habe sehr viel gemalt, an manchen Tagen drei Bilder. Drei Mal mit Staffelei und Fahrrad in die Wildnis. So jung wie ich war, mit Murmeln im Kopf, habe doch tatsächlich einmal überlegt ein Pferd zu stehlen und mit Rucksack und Staffelei abzuhauen. Zwanzig Monate eben. Das Photo unten entstand auf einer 1.668 Kilometer langen Wanderung durch Deuschland. Innerhalb von 76 Tagen wanderte ich von Hamburg bis hinter Würzburg und zurück. Das Gepäck zogen mein Hund (Biko, der Husky) und der Hund meiner Schwester (Stanley) in einer selbst erfundenen und gebauten Rollpulka.
Ein paar Jahre lang habe ich viel gemalt. Unten ist eines meiner Lieblingsbilder ("Rauhreif an der Ilmenau", 30.11.1989, Öl auf Leinwand, 80 x 60 cm). Es stammt aus der Mappe, mit der ich mich (erfolgreich) an der Kunsthochschule Hamburg bewarb.
09/10/09 |